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Nye Tiltag Mod Virusspredning fra Gnitzen i Danmark

Mikkel Preisler
Af Mikkel Preisler 6. maj 2026

Mückenschwärme in Dänemark: Neue Überwachungsmassnahmen gegen Virusübertragung

Die Überwachung von Gnitzen (Culicoides-Arten) in Dänemark hat in diesem Jahr Priorität erhalten. Diese winzigen Mücken sind nicht nur lästig für Menschen und Tiere, sondern auch gefährliche Überträger von Viruserkrankungen wie dem Schmallenberg-Virus und der Blauzungenkrankheit.

Seit 2012 dokumentiert Dänemark auffällige Gnitzenaktivitäten systematisch das Auftreten dieser Insekten. Die neuesten Erkenntnisse zeigen, dass Gnitzen von April bis September aktiv sind, mit Spitzenwerten in Mai und September. Das dänische Veterinärinstitut überwacht wöchentlich drei ausgewählte Rinder-Betriebe während der Sommermonate.

Die Blauzungenkrankheit breitet sich weiterhin aus und betrifft hauptsächlich Rinder-, Schaf- und Ziegenbetriebe. Im Jahr 2025 wurden mehrere Ausbrüche dokumentiert, darunter Fälle in Aalestrup, Brenderup Fyn und Skærbæk. Die Virusübertragung erfolgt ausschließlich durch infizierte Gnitzen.

Experten warnen: Nach Mitte September infizierte Gnitzen können das Virus nicht mehr vor dem Winter vollständig in ihren Speicheldrüsen entwickeln – das Übertragungsrisiko sinkt dann deutlich. Dennoch empfehlen Veterinärbehörden präventive Massnahmen für Tierhalter.

Praktische Massnahmen:

  • Stallhaltung während der Dämmerungsstunden (Gnitzen sind besonders in der Dämmerung aktiv)
  • Einsatz von Insektenschutznetzen
  • Vermeidung feuchter Weidegründe mit dichtem Buschwerk

Auch Pferdehalter sind betroffen. Gnitzenstiche führen häufig zu Sommerekzemen – einer chronischen Hauterkrankung mit extremem Juckreiz.

Das dänische Institut für Vektorüberwachung (VETSSI) und die Landwirtschaftsbehörde koordinieren regelmässig Überwachungsprogramme zur Früherkennung invasiver Mückenarten und zur Dokumentation der Gnitzenaktivität.

Tierhalter werden aufgefordert, Verdachtsfälle sofort bei Veterinärbehörden zu melden.

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