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Grønbroget Tudse Gør Comeback i Danmark: Nye Damme Redder Arten

Mikkel Preisler
Af Mikkel Preisler 6. maj 2026

Grønbroget Tudse oplever comeback: nye teiche redder truet art i Dänemark

Kopenhagen, 14. Mai 2026 – Gute Nachrichten für die Natur: Die seltene Grønbroget Tudse (Bufotes viridis), eine bunte Kröte mit charakteristischen grünen Flecken, kehrt in Dänemark zurück. Nach Jahrzehnten des Rückgangs – bis zu 88 Prozent Habitatverlust seit den 1940er Jahren – melden Naturschützer Erfolge durch gezielte Maßnahmen.

Auf Orø, einer Insel im Holbæk-Kommune, kvakt die Tudse erstmals seit 20 Jahren wieder. Lokale Behörden restaurierten seit 2008 sonnenexponierte Wasserlöcher mit geringer Vegetation – ideale Yngelplätze für die 5-9 cm große Art. “Fantastisch, dass unser langfristiges Projekt Früchte trägt”, freute sich ein Sprecher der Kommune. Beobachtungen an Hegnegårdssøen und der Küste bestätigen: Ausgewachsene Tiere und singende Männchen sind zurück.

Ähnlich positiv: Die Danske Naturfond baute 55 neue Paddeteiche auf Farø, Bogø und Vest-Møn. Nach drei Jahren Yngeln die Tudsen in über der Hälfte davon. “Die Kröten haben die Hilfe mit Küssen erwidert”, scherzt Projektleiter. Begleitet wird der Erfolg von Initiativen wie Sund & Bælt und dem Kopenhagener Zoo, die Eier sammeln und in Schutzzonen bei Femern-Bælt und Sprogø aussetzen. Ziel: Stabilisierung lokaler Bestände vor Bauprojekten.

Die Grønbroget Tudse, auf der dänischen Roten Liste als “stark gefährdet” (EN) eingestuft, lebt küstennah auf Sjælland, Lolland-Falster und Inseln. Sie toleriert Salzwasser bis 20 Promille, jagt Insekten bei Morgen- und Abenddämmerung und legt bis 18.000 Eier in flachen, unbewachsenen Tümpeln. Früher in Jütland verbreitet, beschränkt sich der Bestand heute auf 96 Lokalitäten – oft kleine, vulnerable Populationen.

Positive Zeichen für den Naturschutz

Experten betonen: Die Tudse braucht “Störungen” wie Erosion oder menschliche Nutzung, um Habitate offen zu halten. NOVANA-Überwachung zeigt stabile, aber kleine Bestände. Dank EU-Habitatrichtlinie und lokaler Efforts steigt die Hoffnung auf Erhalt. “Von Ausrottung zur Rückkehr – Naturschutz zahlt sich aus”, sagt Zoo-Direktor. Besucher auf Orø und Møn können die trillende “Fløjtetudse” nun live hören.

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